Handauflegen

Wie ich als Pfarrerin das Handauflegen verstehe…..

Handauflegen zählt zu den ältesten Formen menschlicher Zuwendung und ist in den verschiedensten Kulturen und Religionen der Welt zu finden. Es war ein wichtiger Teil von Jesu Wirken, und er hat denen, die ihm nachfolgen wollen, den Auftrag dazu gegeben.


Trösten durch Berühren – darum geht es.


Handauflegen ist keine medizinische Behandlung, sondern ein Gottesdienst für den Körper, denn zu Beginn spreche ich das Gebet zum Handauflegen und zum Abschluss erhalten Sie den Segen.


Während ich Ihnen die Hände auflege, bin ich im Gebet und in der Meditation.

Weder stelle ich eine Diagnose, noch übertrage ich Energie.

Was passiert, oder ob etwas passiert, habe ich nicht in der Hand.


Die Berührung und dadurch eventuell mögliche Effekte beim Handauflegen sehe ich
als eine Bestätigung dessen, was verheißen ist:


„Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: In meinem Namen werden sie (…) Kranken die Hände auflegen, so wird’s besser mit ihnen werden.“

(Markus 16, 17f)


Letztlich geschieht für mich alles Handauflegen im Vertrauen auf Jesus Christus und in sehnsuchtsvoller Erwartung dessen, dass er selbst sich als der Auferstandene erweisen wird.

Handauflegen in der Praxis
Foto Handauflegen in der Praxis
Open Hands
Logo Open Hands

Als beauftragte Lehrerin der Open Hands Schule mit einem dezidiert christlichen Zugang biete ich an:


• Einzeltermine

• Einführungskurse ins Handauflegen

• Intensivtage: „Handauflegen erleben“

• einen monatlich stattfindenden Übungskreis


Dauer eines Treffens: 30-45 Minuten. Das Gespräch über Anliegen, die jemand mitbringt, gehört natürlich dazu.

Die Teilnahme am Handauflegen ist unentgeltlich, aber ein kleiner Kostenbeitrag ist willkommen!


Bevor wir in der Schule der Open Hands die Hände auflegen, bitten wir für diesen Menschen und für uns:


Möge die göttliche heilende Kraft durch uns fließen,

uns reinigen, stärken und heilen,

uns erfüllen mit Liebe, heilender Wärme und Licht,

uns schützen und führen auf unserem Weg.

Wir danken dafür, dass dies geschieht.


Am Ende des Handauflegens steht der still gesprochene Segen.


Buchempfehlung: Anne Höfler, Open Hands


Studienarbeit „Trösten durch Berühren“ von Angelika Segl-Johannsen, hier abrufbar.

Die 7 Prinzipien des Handauflegens
Foto Die 7 Prinzipien des Handauflegens