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Wie ich als Pfarrerin das Handauflegen verstehe.....

Für Jesus und die ersten Christen war es selbstverständlich, anderen die Hände aufzulegen. Daran möchte ich anknüpfen und so Jesu Auftrag (z.B. Matthäus 10, 1+8) erfüllen, zu predigen und Hilfesuchenden die Hände aufzulegen. Dies in einer für die Menschen von heute stimmigen Form. Ich verstehe das Handauflegen als Einladung, sich mit Körper, Seele und Geist auf Gottes Gegenwart und Kraft einzulassen. Handauflegen kann eine den Menschen auf allen Ebenen berührende Erfahrung sein, die mit Gott in Verbindung bringen möchte. Zum Handauflegen (Dauer ca. 45 Minuten) gehören Gebet und Segen – zu Beginn und am Ende. Es geschieht in einer liebevollen und respektvollen Atmosphäre, die Gottes Wirken Raum gibt. Handauflegen ist für mich eine neue Form geistlicher Kommunikation, die das versinnbildlicht und leibhaft konkret werden lässt, was zwischen Mensch und Gott in Jesus Christus geschehen ist. Die Berührung und dadurch eventuell mögliche Effekte beim Handauflegen sehe ich als eine Bestätigung dessen, was Christi Jüngern verheißen ist: „Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: In meinem Namen werden sie (…) Kranken die Hände auflegen, so wird’s besser mit ihnen werden.“ (Markus 16,17f). Letztlich geschieht für mich alles Handauflegen im Vertrauen auf Jesus Christus und in sehnsuchtsvoller Erwartung dessen, dass er selbst sich als der Auferstandene erweisen wird.

Handauflegen

Im Sommer 2017 hatte ich während meines Studiensemesters in Tübingen Gelegenheit, theologisch an dem Thema ‚Handauflegen‘ zu arbeiten. Diese Studie über das Handauflegen unter Begleitung von Professor Dr. Christoffer Grundmann mit dem Titel: „Trösten durch Berühren – Reflexionen zu einer christlichen Form der Handauflegung“ kann hier abgerufen werden.

 

 

 

 


Open Hands

Als beauftrage Lehrerin der Open Hands Schule mit einem dezidiert christlichen Zugang biete ich Einzeltermine, Einführungskurse ins Handauflegen und einen Übungskreis an. Drei Treffen sollte jemand, der zum Handauflegen kommen möchte mindestens einplanen. Intensivtage (2 Termine pro Tag über einen Zeitraum von 3-5 Tagen) sind nach Absprache möglich.

Dauer eines Treffens: 30-45 Minuten. Das Gespräch über Anliegen, die jemand mitbringt, gehört unbedingt dazu. Handauflegen ist kostenfrei. Spenden sind willkommen.

Bevor wir in der Schule der Open Hands die Hände auflegen, bitten wir für diesen Menschen und für uns:

Möge die göttliche heilende Kraft durch uns fließen,
uns reinigen, stärken und heilen,
uns erfüllen mit Liebe, heilender Wärme und Licht,
uns schützen und führen auf unserem Weg.
Wir danken dafür, dass dies geschieht.

Am Ende des Handauflegens steht der still gesprochene Segen.

Buchempfehlung: Anne Höfler, Open Hands


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Übungskreis Handauflegen:

in Bad Mergentheim, freitags, 17 - 20 Uhr, Ev. Gemeindehaus Bad Mergentheim, Härterichstr. 18, für alle, die einen Einführungskurs besucht haben.

Termine 2020: 20.3./17.4./15.5./19.6./24.7
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Tu deinem Körper etwas Gutes, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen!“ Teresa von Ávila

Intensivtage Handauflegen, 2.-5. September 2020
In Kooperation mit dem Stadtkloster Bad Mergentheim

Gebühr für Übernachtung und Vollpension im Stadtkloster insgesamt:

135 Euro, sowie Mithilfe im Haushalt täglich eine halbe Stunde, Handauflegen kostenfrei(!)
Teilnehmer: max. 4

Leitung: Pfarrerin Angelika Segl-Johannsen, Gudrun Kremer, Geistliche Angebote: Sr. Daniela Immler

Was die Teilnehmenden erwartet:

Unterbringung in den Gästezimmern des Stadtklosters, Mahlzeiten gemeinsam mit den Sießener Schwestern, geistliche Angebote (morgens und abends) mit Sr. Daniela. Handauflegen erhalten die Teilnehmenden zweimal täglich von Pfarrerin Angelika Segl-Johannsen und Gudrun Kremer (morgens und am späteren Nachmittag), Einzelgespräche am Abend. Lange Mittagspause. Am Samstag erhält jede/r Handauflegen gemeinsam von beiden Leiterinnen. Auskünfte erteilt Pfarrerin Segl-Johannsen angelika.segl@elkw.de .

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Die 7 Prinzipien des Handauflegens:

Sieben Prinzipien